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Interview mit der Ex-Kettenraucherin und Medizinjournalistin Petra Neumayer, geführt von Barbara Bucerius.
Bei sich selbst ankommen und Nichtraucher werden
„Als Stress- oder Suchtraucher geht es nicht nur darum, ein Laster aufzugeben, sondern man muss sein Leben überdenken und neue Prioritäten setzen. Meiner Meinung nach kann nur eine ganzheitliche Herangehensweise Menschen nachhaltig von ‚Suchtlastern‘ befreien. Denn anstelle des ‚Suchens‘ erfolgt dann das Ankommen bei sich selbst.“ Petra Neumayer, Medizinjournalistin und Bestseller-Autorin („Medizin zum Aufmalen“), hat ihr Nichtraucher-Buch in der zweiten Auflage unter dem neuen Titel „Natürlich rauchfrei!“ um weitere natürliche Methoden und die maßgebliche Rauchertypisierung erweitert.
BB: Sie waren selbst exzessive Kettenraucherin und erlitten nach dem ersten Aufhören sogar wieder einen Rückfall. Was hat Ihnen schließlich geholfen, rauchfrei zu werden und zu bleiben?
PN: In jedem Fall die Einsicht, dass ich damit meiner Gesundheit das Beste tue – und auch meinem Teint! Doch der Preis fürs Aufhören war bei mir sehr hoch. Ich kannte keine Hilfsmittel und habe die Nikotinentwöhnung ganz alleine durchgezogen, da war ich oft drauf und dran, die Tapeten von den Wänden zu fieseln. Und meinen Mitmenschen bin ich mit meinem aggressiven Verhalten und meinen Launen ganz schön auf den Geist gefallen, so dass mich sogar meine eigenen Eltern angefleht haben: „Wann beginnst du endlich wieder mit dem Rauchen?“
BB: Im ersten Teil Ihres Buches ist von verschiedenen Rauchertypen die Rede. Zu welchem Typus würden Sie sich selbst rückblickend zählen und warum ist es so schwer, vom Stress- oder Sucht- zum Genuss- und Gelegenheitsraucher zu werden?
PN: Ich gehörte eindeutig zu den Stressrauchern. Als Journalistin am Computer sitzen, unter Termindruck schnell noch Artikel fertig stellen, dabei viel Kaffee trinken und Zigarettenrauchen – das war mein Alltag. Als Stress- oder Suchtraucher geht es nicht nur darum, ein Laster aufzugeben, sondern man muss auch sein Leben überdenken, umgestalten und neue Prioritäten setzen, sonst ist der Rückfall schon vorprogrammiert.
BB: Wie findet man bei der Vielzahl der Verfahren und Methoden heraus, welche die individuell am besten geeignete Art und Weise ist, mit dem Rauchen aufzuhören?
PN: Ganz wichtig ist zunächst herauszufinden, welchem Rauchertyp man angehört. Denn wie im sonstigen Leben gilt auch hier: Nicht alles ist für alle richtig! Menschen sind Individuen, jeder hat eine andere Motivation, warum er raucht. Daher sollte sich jeder ein ganz individuelles Paket mit unterstützenden Maßnahmen schnüren, das hilft!
BB: Ganz neu haben Sie in Ihr Nichtraucher-Buch die Quantenheilung aufgenommen. Welche Idee steckt dahinter?
PN: Die Methode der Quantenheilung entspringt den Erkenntnissen der modernen Quantenphysik: Alles ist Energie, ist Information. Wenn wir durch bestimmte, ganz simple Meditationstechniken in einen Zustand des reinen Bewusstseins gelangen, sind wir in einem Raum, in dem Heilung durch die richtigen Informationen geschehen kann, indem eine Heilabsicht, ein Heilimpuls gesetzt wird. Auch die Neue Homöopathie ist ein Verfahren, das auf dieser Ebene arbeitet und sinnvoll bei der Nikotinentwöhnung eingesetzt werden kann, wie ich ebenfalls in meinem Buch genauer beschrieben habe.
BB: In Ihrem Buch stellen Sie auch Nikotinersatzpräparate als legitime Mittel zur Raucherentwöhnung vor. Zu welchem Zweck würden Sie diese, trotz der gesundheitlichen Risiken, empfehlen?
PN: Ich sehe da keine großen Risiken, wenn jemand einmal in der größten Not auf eine nikotinfreie Kräuterzigarette setzt, anstatt gleich wieder komplett rückfällig zu werden! Für mich ist das ein sehr legitimes und nützliches Mittel für einen guten Zweck!
BB: Noni-Saft gilt als wahrer Geheimtipp bei allen möglichen Krankheiten – und auch gegen das Rauchen. Was ist eigentlich das Geheimnis dieser Frucht?
PN: Durch die Vielfalt an Vitalstoffen und ihren Enzymreichtum ist der Saft der Südseefrucht grundsätzlich ein großes Plus für unsere Gesundheit. Beim Nikotinentzug kann die Südseefrucht laut den Ergebnissen des Biochemikers Dr. Ralph Heinicke jedoch noch ganz Besonderes leisten: Beim Süchtigen docken immer mehr Nikotinmoleküle an Zellen an und verdrängen den körpereigenen Stoff Xeronin. Noni-Saft unterstützt die körpereigene Xeroninproduktion; ausreichend vorhanden ersetzt dieses Molekül die Nikotinmoleküle – der Nikotinentzug wird so erleichtert.
BB: Sie nennen Ihr Buch „Natürlich rauchfrei!“ – warum sind Ihrer Meinung nach insbesondere die alternativen Methoden dazu geeignet, zum fröhlichen Nichtraucher zu werden?
PN: Natürliche Methoden sind effektiv und nebenwirkungsfrei – und sie beziehen den Menschen immer in ein ganzheitliches System ein. Meiner Meinung nach kann nur ein ganzheitliches Denken auf verschiedenen Ebenen Menschen nachhaltig von „Suchtlastern“ befreien. Denn anstelle des „Suchens“ erfolgt dann das Ankommen bei sich selbst.
© Mankau Verlag GmbH, Tel. (0 88 41) 62 77 69-0
E-Post: kontakt@mankau-verlag.de.
Vielen Dank für die Genehmigung zum Abdruck.
Buchtipp:
Petra Neumayer
Natürlich rauchfrei!
… mit Homöopathie, Klopf-Akupressur, Quantenmedizin und Co.
Nützliche Tipps für jeden Rauchertyp
Mankau Verlag, 2. Aufl. Sept. 2010
Taschenbuch, 9,95 Euro (D),
ISBN 978-3-938396-62-9
Mit Beiträgen von Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg (Schüßler-Salze) und Prof. Dr. Franz Ruppert (Familienstellen)
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