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März / April 2001 |
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Geomantie - die neu und alte Kunst mit
der Erde zu leben und zu gestalten Die Geomantie ist, im Gegensatz zum „Feng Shui" bisher weniger bekannt. Feng Shui ist die chinesische Geomantie. Im europäischen Raum war diese alte Kunst in den letzten 200 Jahren fast ganz in Vergessenheit geraten. Die ursprünglich wohl selbstverständliche Verbindung aller Menschen zu den feinstofflichen Welten und der Natur begann schon zu Zeiten der Kelten immer mehr verloren zu gehen. Irgendwann schließlich war das Wissen der Geomantie nur noch wenigen „Eingeweihten" zugänglich, wurde nur noch von ihnen genutzt, gehütet und bewahrt (wie Dombauhütten). Die eigentlich frei fließenden Erdkräfte wurden fixiert und beeindruckende Bauwerke entstanden. Die mittelalterliche Kirchenbaukunst ist ohne Geomantie undenkbar. Aber auch beispielsweise die Römer oder die barocken (Stadt-)Baumeister bauten mit diesem Wissen. Mit der Zeit der Aufklärung verschwand es fast ganz und das Bewußtsein der Menschen für die Verbindung zur Erde verlor sich. Heute bietet die Geomantie, wörtlich „Weisheit der Erde", „Gespür für die Erde", oder auch „Wahrsagung" (von) der Erde, uns allen die Möglichkeit, das Gefühl des Getrenntseins von der Natur und der Erde zu überwinden. Das Studieren und Erkennen der tieferen Zusammenhänge allen Lebens auf der Erde, der Wechselwirkungen zwischen Mensch, Erde und Kosmos und vor allem aber die tiefe „Wahrnehmung" der verschiedenen stofflichen und feinstofflichen Phänomene läßt uns die ganze Lebendigkeit und Göttlichkeit der Erde begreifen und erleben. Daraus kann Mitgefühl entstehen. Mitgefühl für unsere Erde, das sie, ebenso wie wir selbst, dringend braucht. Die Erde ist ein lebendiger Organismus, sie ist „Gaia". Und vergleichbar den Meridianen und der Aura des Menschen, besitzt auch sie einen feinstofflichen Körper mit verschiedensten „Organen" und Kraftstrukturen. Der heutige Ansatz der Geomantie will heilend wirken, „Erdheilung" ist ein bekanntes Stichwort (vor allem von Marco Pogacnik, Geomant und Bildhauer). Dieses kann auf verschiedenste Weisen geschehen. Manchmal durch bloße Zuwendung, eben das „Wahrnehmen" der feinstofflichen Phänomene; manchmal durch Mitgefühl, einen „erlösenden" Gedanken oder ein Gebet; manchmal durch ein Ritual oder auch Gestaltung; je nach Situation und Vermögen der Beteiligten. Wichtig ist es, mit dem Herzen dabei zu sein und mit Respekt und Achtung vor dem Ort, den Menschen, anderen Wesenheiten oder auch der ganzen Erde vorzugehen, sich berühren zu lassen, auf die Resonanz im eigenen Inneren zu lauschen, so kann Heilung geschehen, auch in uns. Konkreter gesehen kann man beispielsweise ein Lied für einen Baum singen, einen bestimmten Weg (im Sinne einer Prozession) begehen, etwas zum rechten Zeitpunkt tun oder auch, beispielsweise beim Hausbau einen geeigneten Platz und eine passende Bauweise suchen. Jedes menschliche Tun verändert das vorhandene „Muster" eines Ortes. Architektur und andere Gestaltungen unserer Lebensräume spielen dabei eine besondere Rolle. Einfühlsame Gestaltung achtet die feinstofflichen Kräfte eines Ortes, erhält seine Lebendigkeit oder stellt sie wieder her. Zusätzlich können Farben und Formen, Maße und Maßverhältnisse, Symbole und Materialien richtig eingesetzt die Verbindung zum Himmel und zur Erde stärken, Ungleichgewichte ausgleichen und ganz einfach vitalere und harmonischere Räume schaffen, eben „Lebens - Räume". Mit Hilfe der Geomantie ist es also wieder möglich mit der Erde und der Natur und in Harmonie mit ihren vorhandenen Mustern und Rhythmen zu leben, zu arbeiten und zu gestalten, zum Wohle aller „Beteiligten". Birgit Hansen, Geomantin und Dipl. Ing. Arch., Lübeck, 0451/3881354 |
Die
Clustermedizin |
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